Encyclopedia Britannica 1911 on DVD

Aus IT-Services Dipl.-Ing. Andreas Gross
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Das Geheimnis über "die größte Wissensammlung der Welt"

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Why is the 11th edition of the Encyclopedia Britannica considered a classic?

Nun, hier ist damit weder das moderne Internet gemeint, noch die antike Bibliothek in Alexandria, sondern die weltgrößte Enzyklopädie, die "Encyclopaedia Britannica". Seit gut einem Jahrzehnt gibt es diese in den neusten Auflagen auch auf CD-ROM, multimedia mit Videoclips und Tonaufzeichnungen. Sie ist Bestandteil jeder gutgeführten Bibliothek.

Doch auch um diese moderne Version geht es nicht in diesem Artikel, sondern um eine wertvolle Rarität: die Encyclopaedia Britannica von 1911, jetzt für jedermann auf DVD. Warum so ein altes Werk? Sollte man nicht annehmen, dass 90 % der darin enthaltenen Daten veraltet sind? Nein! Im Gegenteil: 90 % der darin enthaltenen Aufsätze sind aktueller denn je und ein wesentlicher Teil dieses Wissens ist ohne großen Aufwand anderweitig kaum verfügbar.

Der Schwerpunkt der Britannica - die übrigens ursprünglich 1771 aufgelegt wurde und damit in wenigen Jahren sein erstes 250-jähriges Jubiläum feiern wird - lag in den Geisteswissenschaften: In Geschichte, Philosophie, Religion, Ökonomie, Staatslehre, Politik und ähnlichem. Im Unterschied zu heutigen Lexika versuchte sie nicht jedes Detail unseres Wissens in kurzen Sätzen aufzulisten, sondern die Redakteure bemühten sich mit Erfolg, das Wissen der Menschheit in allgemeinverständlicher Form in teilweise umfangreichen Artikeln dem Laien verfügbar zu machen. Artikel über mehrere Seiten oder gar Dutzende von Seiten sind in dieser Ausgabe keine Seltenheit. So kann man sich in neue Sachgebiete hervorragend einarbeiten ohne dafür jeweils eigene Fachbücher auftreiben zu müssen.

Vor gut 100 Jahren sah noch niemand ein Problem darin, den gegenwärtigen Wissensstand in 29 Bänden jedem Interessenten zum Kauf anzubieten. Die hohen Druckkosten sorgten dafür, dass sich nur eine gutbetuchte Minderheit diesen Wissensschatz leisten konnte. Doch in den 1930er Jahren war es mit dieser Informationsfreiheit vorbei. Die Oligarchie erkannte, dass ein wesentliches Instrument ihrer Herrschaft eine Zensur jeglicher Medien und Wissensquellen gemäß ihren Interessen ist. Also wurde das gesamte Redaktionskonzept der Britannica verändert und die neuen Ausgaben erschienen in veränderter Form, so wie wir sie heute kennen:

  • Wichtige Fachgebiete (z.B. Ökonomie, Staatswesen) wurden entstellt, weil sie den Herrschenden ein Dorn im Auge waren. Falsche Daten wurden an deren Stelle eingefügt, um die Leser zu verwirren und die herrschenden Verhältnisse zu rechtfertigen.
  • Die einzelnen Artikel wurden gekürzt und dafür zahlenmäßig umfangreicher, auf Kosten der Vertiefung grundlegender Konzepte. Die Inhalte wurden so oberflächlicher: eine Aufzählung vieler Details statt einem Überblick über das fachübergreifende Ganze.
  • Als Autoren wurden nun jeweils Autoritäten der jeweiligen Schulwissenschaften gewonnen, die gegenüber den früheren interdisziplinären Redakteuren sowohl mehr von ihrem Fachjargon einführten, als auch die teilweise berechtigte Kritik am Fachgebiet übergingen.
  • Die Verständlichkeit der Artikel für Laien verschlechterte sich, da die Fachautoritäten mehr auf die Anerkennung ihrer Kollegen schielen, als auf den Zuspruch ihrer Leser.

Wer das den Menschen zur Verfügung stehende Wissen kontrolliert, der kontrolliert auch seine Schlußfolgerungen und sein Denken.

Diese Veränderungen führten zum Protest vieler Leser der Britannica, die lieber an der 11. Ausgabe festhalten, als sich die neuesten Auflagen anzuschaffen. Trotzdem wurde an dem neuen Konzept nicht gerüttelt. Dies zeigt, dass nicht die Nachfrage der Leser das Angebot bestimmt, sondern das Manipulationsbedürfnis einer Elite.

Ich hatte die Idee, diese klassische Ausgabe der Britannica allgemein und kostengünstig verfügbar zu machen, damit die ursprünglichen und richtigen Darstellungen der Fachgebiete auch heute erhalten bleiben, denn sie ist ein wichtiges Werkzeug jeder humanistischen Bildung.

Da die Copyrights des Verlegers abgelaufen sind, durften heute die 29 alten Bände eingescannt und auf DVD gebrannt werden. Die knapp 30.000 Seiten geballten Wissens passen auf zwei DVDs und können sowohl auf Windows-PCs, auf Linus oder Unix, als auch auf Apples Mac aufgerufen und gelesen werden. Es kann sogar eine Volltextsuche gemacht werden. Wir können Ihnen guten Herzens dies zur Bereicherung jeder wohlsortierten Bibliothek empfehlen. Ein ideales Geschenk für jeden Gebildeten und jeden Wissenshungrigen.


Die klassische Encyclopaedia Britannica von 1911.

Wissensammlung in englischer Sprache der noch unverfälschten Geisteswissenschaften

auf DVD für PC, Mac oder Unix.

30.000 Seiten im TIF-Graphicformat

Volltextsuche möglich.

Für nur EUR 99,- zzgl. € 6 (bzw. 160 Fr + 10 Fr) für Versand

innerhalb Deutschland oder Schweiz, sonst nach Aufwand.