Nutritia - computergestützte Ernährungsberatung - damit Ihre Patienten gesund und glücklich sind

Aus IT-Services Dipl.-Ing. Andreas Gross
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KI-System[1] für Orthomolekulare Medizin endlich verfügbar

Linus Pauling definierte den Begriff der Orthomolekularen Medizin: "Die Erhaltung eines guten Gesundheitszu-stands und die Behandlung von Krankheiten durch die variable Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Erhaltung der Gesundheit notwendig sind." (L. Pauling 1968 zitiert nach "Das Vitamin Programm" von L. Pauling 1986)

Seither wurde viel geforscht und veröffentlicht über die Zusammenhänge von dem Mangel essentieller Nährstoffe mit diversen sogenannten Zivilisationskrankheiten.

Bei dem Versuch, diese Datenfülle zu erfassen, kommt der Praktiker unweigerlich auf die Idee, den Computer zu Hilfe zu nehmen.

Vieles läßt sich mit einfachen Tabellen erfassen, doch einige Zusammenhänge sind komplexer und zum anderen stellt sich die Frage, ob jeder einzelne Arzt oder Heilpraktiker sich selbst diese Daten in mühsamer Kleinarbeit erfassen sollte. Natürlich nicht.

So ist Nutritia, das KI-System für Orthomolekulare Medizin und Ernährung entstanden. Nutritia läuft auf Personalcomputern unter Windows.

Tatsächlich werden über 50 miteinander verbundene Tabellen in einer komplexen relationalen Datenbank[2] verwendet, um die umfangreichen Daten des Fachgebiets für den Praktiker auf einfache Art und Weise zu erschließen. Die dafür erforderliche Datenbank wurde mit Hightech CASE[3]-Werkzeugen in interdisziplinärer Arbeit von einem Ingenieurbüro designt, programmiert und gepflegt.

Weit über 1500 einzelne Forschungsergebnisse von dutzenden von Wissenschaftlern flossen in die Datenbank ein. Um auch außergewöhnliche Zusammenhänge zu erfassen, die nicht in einer üblichen Datenbank darstellbar sind, wurde das Programm um ein Volltextrecherche-Modul[4] und ein KI-Modul ergänzt: KI steht für Künstliche Intelligenz: Man kann damit orthomolekulare Zusammenhänge mit logischen Ausdrücken beschreiben, die nicht mehr durch die gedankliche Vorarbeit irgend eines Programmiers begrenzt sind. Damit ist dem Forscher kein Limit in seiner Arbeit gegeben.

In der Volltextdatenbank können auch HTML-Dokumente[5] z.B. aus einer Internet-Recherche abgespeichert und wiedergefunden werden, die dann bei Bedarf mit dem Browser[6] wieder angezeigt werden.

Neben rein wissenschaftlicher Arbeit und dem Zugriff auf abgespeicherte Einzeldaten enthält das Programm ein umfangreiches Ernährungsanalyse-Modul:

Der Patient füllt einen Fragebogen zur Anamnese aus (größtenteils nur Anzukreuzen) und diese Antworten werden zusammen mit den Kundendaten (Alter, Geschlecht, Blutgruppe, Gewicht ...) in den Computer eingegeben. In künftigen Versionen ist an eine automatisierte Eingabe über einen Flachbrettscanner gedacht. Das System greift auf seine Tabellen zu und nutzt seine künstliche Intelligenz, um nach wenigen Minuten eine umfangreiche (um die 70 Seiten) Auswertung hervorzubringen.

Im Ausdruck werden die jeweiligen Quellenangaben samt Seitenzahlen als Referenz mit ausgedruckt, so daß immer auf die Originalliteratur verwiesen wird und man sich nicht auf die Glaubwürdigkeit des Computers verlassen muß.

"Ein gesunder Körper ist ein freigebiger Gastgeber für die Seele, ein kranker Körper ist ein Gefängnis." Francis Bacon.


Nutritia

Der Zweck des Programmes besteht darin, dem Arzt, dem Heilpraktiker oder dem Ernährungsberater darin zu helfen, den Zusammenhang zwischen den Beschwerden des Patienten und seinen Ernährungsmängeln aufzudecken und dem Patienten deutlich zu machen.

Dazu wurden alle ernährungswissenschaftlichen Daten verschiedener Autoren für die künstliche Intelligenz des PC-basierten KI-Systems Nutritia zur Verfügung gestellt. Über 1500 Mangelerscheinungen und ihre Ursachen (= 1500 ernährungswissenschaftliche Aussagen) haben wir bislang zusammengetragen, die von vielen dutzend Ernährungswissenschaftlern durch Tierversuche und klinische Studien bewiesen wurden. Statt vom Arzt zu erwarten, daß er diese 1500 Aussagen auswendig zu lernen hat, bietet ihm das Programm die Möglichkeit, das zusammengetragene Wissen von über 60 wissenschaftlichen Studien an seinen Fingerspitzen (Computertastatur) zu haben. Nutritia ist ein hochmodernes System künstlicher Intelligenz, das auf dem PC für jeden Praktiker von unschätzbarem Nutzen ist.

Der Ablauf einer Ernährungsanalyse gliedert sich in drei Schritte:

1. Anamnese: Der Patient erhält eine Liste von über 500 Symptomen und wird aufgefordert, alle diejenigen anzukreuzen, die in letzter Zeit auf ihn zutreffen. Es ist dabei wichtig, alle möglichen Symptome zu erfassen, nicht nur diejenigen, die der Patient jetzt dringend beseitigt sehen möchte.

2. Erfassung der angekreuzten Symptome und der Patientendaten und die Berechnung und Verarbeitung mittels des PC-basierten KI-Systems. Ausdruck des Ergebnisses.

3. Der leicht verständliche Ausdruck stellt die Ernährungsanalyse dar.

Die Ernährungsanalyse gliedert sich in Vorwort und die Abschnitte A bis F, die im Folgenden erläutert werden:


Vorwort

Hier werden Definitionen, Quellenangaben und andere allgemeine Hinweise zum Lesen des Ernährungsanalyseheftes gegeben.


Abschnitt A

Hier erhält der Patient sein persönliches "Rezept":

Denn da nicht immer die notwendige Dosis durch natürliche Lebensmittel erlangt werden kann, ist es notwendig, durch Vitamin-, Mineralstoff- u.a. Präparate seine Nahrung zu ergänzen.

Hier bekommt der Patient die individuell auf ihn zugeschnittenen Hinweise.


Abschnitt B

Hier finden Sie eine Auflistung der angegebenen Symptome und wie sie den einzelnen Nahrungsbestandteilen zugeordnet sind.

Darunter werden die dazugehörigen Mangelerscheinungen (Symptome) aufgeführt, die der Patient in Schritt 1 angekreuzt hat. z.B.:

Calcium

  • Beinkrämpfe
  • Rückenschmerzen
  • Karies
  • spastische Kolitis


Abschnitt C

Dosisempfehlungen. Seit 100 Jahren herrscht in der Wissenschaft ein großer Meinungsstreit darüber, welche Mengen von welchem Nahrungsbestandteil täglich einzunehmen sind, damit die Gesundheit erhalten bleibt. Manche Wissenschaftler, die durch Verträge oder Forschungsgelder der Lebensmittelindustrie verpflichtet sind, orientieren sich bei ihren Dosisempfehlungen jeweils an unterste Werte, so daß jeder erkennen möge, daß man sich mit den Produkten aus den Häusern der großen Lebensmittelketten gesund ernähren kann. Diese Werte werden hier selbstverständlich nicht zitiert, da uns an wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und nicht an Rechtfertigungen für Machtverhältnisse gelegen ist.

Einigkeit besteht darin, daß die tägliche Dosis von individuellen Faktoren abhängt, wie z.B. dem Alter einer Person, dem Geschlecht und auch von besonderen Belastungen (Umwelt, Genußmittel, Schwangerschaft...). Natürlich muß man auch unterscheiden, ob man eine Dosis angeben will, damit ein gesund Ernährter seinen Zustand erhalten will, oder ob jemand mit in Jahrzehnten erworbenen Mangelzuständen diese überwinden möchte. Dafür sind sogenannte therapeutische Dosen erforderlich. Darüberhinaus gibt es bei manchen Nahrungsbestandteilen die Angabe der toxischen Dosis, also eine, die vermieden werden sollte, damit keine Vergiftungserscheinungen eintreten. z.B.:

Vitamin C

  • 1000-18000 mg 21: 22 Linus Pauling
  • 300-2000 mg 33: 146 Hans Dietl, et al


Diese Dosisangaben wurden ganz differenziert erfaßt, getrennt für Mann oder Frau, verschiedene Altersgruppen (Säugling, Kind, Jugendliche, Erwachsene) und besondere Beanspruchung (Schwanger oder Stillend).

Bei allen Dosisangaben finden Sie am Ende der Zeile eine Quellenangabe in der folgenden Form: 21:22


Die erste Zahl bezeichnet die Literatur- oder Quellenangabe, wie Sie sie in einer entsprechenden Tabelle im Vorwort aufsuchen können. Die zweite Zahl ist die Seitenzahl. 21:22 bedeutet also: Seite 22 in Linus Pauling's Buch: "Das Vitamin Programm".


Abschnitt D

Hier eine Auflistung zu jedem einzelnen Nahrungsbestandteil:

In welchen Lebensmitteln finden sich welche Mengen des Nahrungsbestandteils. Die Angaben beziehen sich jeweils auf 100 g des Lebensmittels und sind sortiert: Die höchsten Anteile zuerst.

Es ist immer am Besten, seine Tagesdosis durch natürliche Lebensmittelquellen zu decken. Dazu soll diese Liste helfen.

Auf Wunsch werden bei Angabe der Blutgruppe aus dieser Liste alle diejenigen Lebensmittel ausgeblendet, die der Patient per Dr. D'Adamo nicht verträgt (siehe Abschnitt E). D.h. es werden hier keine Lebensmittel aufgelistet, die bei der Blutgruppe des Patienten eine Glutinierung (Verklumpung) hervorruft. Es wäre ja absurd, wenn der Ernährungsberater dem Patienten dringend ein kalziumreiches Produkt (z.B. Milch) nahelegt, auf den der Patient wahrscheinlich allergisch reagiert.

Zum Beispiel:

  • Calcium
  • Grün-Blau-Algen 1400 mg
  • Parmesan 1290 mg
  • Emmentaler 1180 mg
  • Spirulina 1000 mg
  • Vollmilchpulver 900 mg


Abschnitt E

Ein optionaler Abschnitt: In seinem Buch (Quelle: 27) veröffentlicht Dr. D'Adamo die Ergebnisse seiner Studien:

Er bestätigte durch Laborstudien die empirischen Forschungen seines Vaters, daß die Blutgruppe entscheidend dafür ist, welche Nahrungsmittel gut bekömmlich sind und gegen welche der Körper sich wehrt, Lebensmittelallergien entwickelt oder daran erkrankt. Alleine sich gemäß dieser "Blutgruppen-Strategie" zu ernähren, hat schon viele Menschen gesunden lassen. Man kann jedoch tatsächlich den Fehler begehen, und es wurde gemacht, daß man sich völlig korrekt an diese Maßgaben hält und sich trotzdem mangelhaft ernährt. Denn Dr. D'Adamo sagt nichts darüber aus, wieviel Protein, Vitamin etc man zu sich nehmen soll, sondern z.B. nur, welche Proteinquellen die richtigen sind.

In diesem Abschnitt E findet Ihr Patient für seine Blutgruppe in übersichtlicher Form aufgelistet, welche Nahrungsmittel er vermeiden (in rot) sollte, welche dagegen empfehlenswert sind und heilend wirken (in grün) und welche neutral sind, d.h. durchaus seine Ernährung ausmachen sollten (in blau).


Research & Discovery

Im Datenbank-Teil finden Sie zu über 900 Lebensmitteln über 11.000 Nährstoff-Angaben. Alle diese Datenbank-Tabellen können manuell ergänzt werden.

Knapp 700 Symptomen sind über 1500 Nährstoffen meist als Mangelursache zugeordnet. Darin liegen aber auch Hinweise auf toxische Wirkungen z.B. bei Kupfer, Fluor, Quecksilber etc.

Weit über 700 Dosis-Empfehlungen zu allen Nährstoffen von verschiedenen Experten sind erfaßt.

Zu jedem Patienten wird jedes Beratungsgespräch erfaßt und dazu seine Antworten auf die anzukreuzende Symptomeliste. Auch die gegebenen Ratschläge sind archiviert, so daß man jederzeit auf frühere Beratungen zurückgreifen kann, ohne dies als Papier zu archivieren und auch statistische Auswertungen über alle Patienten betreiben kann.

Es lassen sich auch Ernährungsprotokolle dahingehend berechnen, welche Nährstoff-Bestandteile der Patient damit am Tage aufgenommen hat, um deutlich zu machen, daß er für eine vollständige Versorgung der empfohlenen Dosen auf Zusatzpräparate zugreifen sollte.

Die blutgruppen-kategorisierten Nährstoffe nach Dr. Peter D'Adamo sind ebenfalls in einer Tabelle notiert, so daß von den anderen Tabellen aus darauf Bezug genommen werden kann. So wird vermieden, Nahrungsmittel zur Deckung von Mangel zu empfehlen, die wahrscheinlich eine Lebensmittelallergie nach sich ziehen.

Schließlich gibt es noch eine Tabelle, die die Abhängigkeiten verschiedener Nährstoffe untereinander aufzeigt: z.B. "Kalium und Natrium sollten im Gleichgewicht stehen", oder "das Verhältnis der Linolsäure zur Linolensäure sollte zugunsten der Linolensäure verbessert werden".

Alle Angaben in den Tabellen sind mit der Tabelle verknüpft, die die Herkunft dieses Datums angibt. Dadurch benötigt Nutritia keinerlei eigene Autorität, sondern man kann jederzeit auf die Fachautoren zurückgreifen.

Durch die relationale Datenstruktur ergeben sich folgende unmittelbare Zugriffsmöglichkeiten:

  • Anzeige der Mangel-Symptome zu jedem gewählten Nährstoff
  • Anzeige der Lebensmittel samt Mengenangabe zu jedem gewählten Nährstoff
  • Anzeige der Nährstoffe samt Mengenangabe zu jedem gewählten Lebensmittel
  • Anzeige der verursachenden Nährstoffe zu jedem gewählten Symptom
  • Anzeige der Dosisempfehlungen zu jedem gewählten Nährstoff.
  • Anzeige der Lebensmittel nach jeder Hauptgruppe und gemäß der Untergruppe.

Die Hauptgruppen sind wie folgt benannt:

  • 1 Milch, Milchprodukte und Eier
  • 2 Fette und Öle
  • 3 Fisch und andere Meerestiere
  • 4 Fleisch und Geflügel
  • 5 Getreide + Getreideerzeunisse
  • 6 Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse
  • 7 Gemüse und Gemüseprodukte
  • 8 Obst und Obstprodukte
  • 9 Süßwaren und Süßspeisen
  • A Getränke
  • B Fertiggerichte
  • C Vitamin , Mineral ua Präperat

Die Untergruppen zur Hauptgruppe 4 wird beispielhaft im Folgenden gezeigt:

  • 11 Geflügel
  • 12 Hammelfleisch
  • 13 Kalbsfleisch
  • 14 Rindfleisch
  • 15 Schweinefleisch
  • 16 Wild
  • 17 Sonstige Fleischarten
  • 18 Fleisch und Wurstwaren
  • 19 Fleischbrühen

Voraussetzungen

Das KI-System läuft auf jedem Windows-PC und belegt nur knapp 1 GB auf der Platte und benötigt idealerweise einen Farbdrucker.

Es ist gegenwärtig direkt beim Hersteller erhältlich.

Fußnoten

  1. KI steht für künstliche Intelligenz.Es bedeutet die Abbildung von Fachwissen im Computer wie eine Konserve, so daß der eingearbeitete aber im betreffenden Fachwissen nicht vollausgebildete Benutzer dieses Fachwissen jederzeit anzapfen kann. KI-Systeme wurden zuerst in diversen medizinischen Fachbereichen und in der Technik angewandt.
  2. Eine relationale Datenbank besteht aus mehreren Tabellen, deren Zeilen über gemeinsame Inhalte miteinander in Verbindung gehalten werden: Z.B. Könnte ein geschäftliches Adressbuch relational so aufgebaut werden, daß man die Mitarbeiternamen in einer Tabelle samt Firmenkurzbezeichnung führt und eine zweite Tabelle, in der zu jeder dieser Firmenkurzbezeichnung die Firmenanschrift und Telefonnr. etc notiert ist. Wenn dieser Firmen-Datensatz geändert wird (neue Adresse, ...) dann können alle notierten Mitarbeiter korrekt angeschrieben werden, ohne daß dort alle Datensätze einzeln zu ändern wären.
  3. CASE steht für Computer Aided Software-Engineering. Diese computergestützte Softwareentwicklung reduziert die menschliche Programmierarbeit auf ein Minimum, so daß der Entwickler sich auf die Spezifikation der Aufgabenstellung konzentrieren kann. Die Fleißarbeit der Programmierung übernimmt der Computer.
  4. Ein Modul ist ein in sich austauschbares, komplexes Teil einer Maschine, einer Software oder eines Gerätes, das eine geschlossene Funktionseinheit bildet.
  5. HTML steht für hyper text markup language. Das ist das Textformat im Internet, mit dem die Dokumente typographisch gestalteten werden können.
  6. Browser ist die Software wie z.B. Netscape oder MS Explorer, mit der man durchs Internet surft und sich u.a. die HTML-Dokumente anzeigen läßt.