Systemanalyse

Aus IT-Services Dipl.-Ing. Andreas Gross
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Unter Systemanalyse wird in der Informatik die erste Phase des Softwareerstellungsprozesses verstanden. Der Systemanalytiker beschreibt die für seine Fragestellung relevanten Systemelemente und deren Beziehungen zueinander (in der Regel mit einem Informationsmodell).

Ein System (von griechisch σύστημα, altgriechische Aussprache sýstema, heute sístima, „das Gebilde, Zusammengestellte, Verbundene“; Plural Systeme) ist eine Gesamtheit von Elementen, die so aufeinander bezogen sind und in einer Weise wechselwirken, dass sie als eine aufgaben-, sinn- oder zweckgebundene Einheit angesehen werden können und sich in dieser Hinsicht gegenüber der sie umgebenden Umwelt abgrenzen.

Mit System sind in unserem Fall die betrieblichen Abläufe unserer Kunden, auch in Wechselwirkung mit ihren Geschäftspartnern gemeint: Die Betriebsprozesse, die mit Hilfe der IT in der Regel optimiert werden sollen.

In der Systemanalyse wird zunächst der Ist-Zustand des zu analysierenden Systems beschrieben, um ausgehend von diesem Ist-Modell das Soll-Modell zu planen. Dieses Soll-Modell zeigt, wie die Firma mit seinem neuen Computersystem idealerweise aussehen soll. Durch die Unterschiede zwischen Ist- und Soll-Modell wird deutlich, was die zu konstruierende Technik leisten soll. Im Rahmen der Systemanalyse wird nicht untersucht, wie die IT-Technik implementiert wird.